Wer mit diesem Rezept noch ein wenig experimentieren möchte, kann – einzeln oder in Kombination – noch Sardellen, Chiliflocken, Parmesan (statt Pecorino) und beispielsweise Minze (statt Basilikum) ausprobieren.
Geniessen Sie dieses Gericht am Freitag, 10. Juli, im Café Littéraire in der Buchhandlung Stauffacher.
Rezept für 2 Portionen:
- ca. 400 g möglichst kleine Zucchini, gern bunt
- 3–5 EL charaktervolles Olivenöl nativ extra
- feines Salz
- 200 g voluminöse, gedrehte Teigwaren
- viel frisches Basilikum
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Zitrone
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- Pecorino
Zucchini waschen, je nach Durchmesser längs halbieren oder vierteln, in dicke Stücke à 1–2 cm schneiden.
In einer gut eingebrannten grossen Gusseisenpfanne (oder anderen schweren Pfanne) 2–3 EL Olivenöl erhitzen, Zucchini darin schwenken und leicht salzen, bei hoher Hitze ca. 10 Minuten kräftig braun braten. Dabei nicht zu oft wenden, die Stücke sollen intakt bleiben.
Währenddessen Salzwasser aufstellen. Pasta im kochenden Salzwasser al dente garen (mind. 1 Minute kürzer als angegeben, dann probieren).
Basilikum waschen, abtupfen, grob schneiden und zur Seite stellen. Knoblauch schälen, in Scheibchen schneiden, die letzten 1–2 Minuten mit den Zucchini mitbraten. Mit 2–3 EL Kochwasser ablöschen. Zitrone waschen und Zesten von 3/4 der Zitrone dazugeben. Grossteil des Basilikums hineinstreuen, pfeffern, Pasta abseihen, heiss und tropfnass dazugeben (oder mit einem Pastaheber direkt aus dem Wasser zu den Zucchini heben), gut schwenken, 1–2 EL Olivenöl ergänzen. Auf Salz probieren. Kein weiteres Kochwasser dazugeben, die Pasta soll duftig und ölig-saftig, aber keinesfalls suppig sein.
Anrichten, restliche Zesten darüberreiben (dieser Duft!), restliches Basilikum darüberstreuen, Käse fein darüberreiben oder -hobeln, pfeffern.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch
«Gut bei Hitze» von Katharina Seiser
Brandstätter Verlag
Fotos: Vanessa Maas
Der Beitrag wird präsentiert von
