Normalerweise werden Kichererbsen oder Ackerbohnen für das Rezept verwendet, aber man kann auch die meisten anderen Hülsenfrüchte nach demselben Rezept verarbeiten.
Geniessen Sie dieses Gericht am Freitag, 13. Februar, im Café Littéraire in der Buchhandlung Stauffacher.
Rezept für 18–20 Stück:
- 200 g getrocknete Kichererbsen
- 1 kleine Zwiebel, ca. 80 g
- 5 grosse Knoblauchzehen
- 1 lange grüne Chili
- 50 g Koriander
- 50 g Petersilie
- 1 TL Salz
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 TL gemahlener Koriander
- 1 l Pflanzenöl
- Tahin zum Servieren
Die Kichererbsen über Nacht in mindestens 1 l Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgiessen, abspülen und gut abtropfen lassen, dann in einem kleinen Mixer zu einer feinen Masse pürieren, dabei gelegentlich die Seiten des Mixers nach unten abkratzen. Die Mischung soll sich klebrig anfühlen und ihre Form behalten, wenn man sie zusammendrückt. In eine grosse Schüssel geben und beiseitestellen.
Zwiebel und Knoblauch abziehen und grob hacken, die Chili putzen und hacken, die Blättchen von Koriander und Petersilie abzupfen (vorher gut abtrocknen, damit sie die Mischung nicht verwässern). Alles zusammen mit dem Salz in den Mixer geben und fein zerkleinern.
Die Mischung zu den Kichererbsen geben. Die Gewürze hinzufügen und alles mit den Händen gut vermengen. Mindestens 15 Minuten kühl stellen.
Das Pflanzenöl in einem grossen Topf mit schwerem Boden auf 170 °C erhitzen (oder bis sich an einem hineingehaltenen hölzernen Kochlöffelstiel schnell viele kleine Bläschen bilden). In der Zwischenzeit ein Küchengitter mit Küchenpapier auslegen. Die Hände anfeuchten und aus der Kichererbsenmasse 18–20 Bällchen (à etwa 30 g) formen.
Jeweils 4–5 Bällchen knusprig goldbraun frittieren (3–4 Minuten). Mit einem Schaumlöffel aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die restlichen Bällchen ebenso frittieren. Das Tahin zum Dippen zu den Falafeln servieren.
Das Rezept stammt aus dem Kochbuch
«Natürlich vegan» von Julius Fiedler
DK Verlag
Rezeptfotos: Yuki Sugiura
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