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Sambar – Linseneintopf mit Gemüse

Dieses aromatische Sambar vereint cremiges Toor Dal mit der feinen Säure der Tamarinde und einer bunten Gemüsevielfalt zu einem echten südindischen Soulfood-Klassiker.

| Buchhandlung Stauffacher | Kultur
Sambar
Sambar. Foto: Yuki Sugiura

Wer es sogar noch aufwändiger möchte, reicht zu diesem Eintopf statt Basmatireis am besten frisch gedämpfte Idli oder knusprige Dosa.

 

Geniessen Sie dieses Gericht am Freitag, 20. Februar, im Café Littéraire in der Buchhandlung Stauffacher.

 

Rezept für 4 Personen mit Basmatireis:

 

Dal

  • 160 g Toor dal (geschälte gelbe Straucherbsen)

 

Sambar

  • 60 g kernlose Tamarinde im Block oder 60 g Tamarindenpaste, aufgelöst in 75mI Wasser

  • 8 runde Schalotten

  • 2 mittelscharfe grüne Chilis

  •  1 Tomate

  • 1 Karotte

  •  1 Kartoffel

  •  1 kleine Aubergine

  •  5 Okraschoten

  •  20 g Koriander

  • 2 EL Pflanzenöl

  • ¼ TL gemahlene Kurkuma

  •  ¾ EL Salz

 

Sambar-Pulver

  • 10 getrocknete Kashmir-Chilis (oder 1 EL Kashmir-Chilipulver)

  • 1 EL Koriandersamen

  • ½ TL Kreuzkümmel

  • ½ TL Bockshornklee

  • ½ TL schwarze Pfefferkörner

  • 20–25 Curryblätter

  • 1 EL Chana dal (halbierte, geschälte Kichererbsen)

  • ½ EL Urid dal (geschälte Urdbohnen)

  • 1 TL gemahlene Kurkuma

  • ¼ TL Asafoetida (ayurvedische Gewürzmischung)

 

Würzmischung zum Servieren

  • 3 EL Pflanzenöl

  • ½ TL Senfkörner

  • ¼ TL Bockshornklee

  • 3 getrocknete Chilis

  • 1 Handvoll Curryblätter (10–15 Stück)

  • 1/8 TL Asafoetida (ayurvedische Gewürzmischung)

 
 

Das Toor dal mehrmals mit frischem Wasser abspülen, bis es fast klar ist, dann mit 700 ml Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und bei halb aufgelegtem Deckel 45 Minuten köcheln lassen, bis die Straucherbsen weich sind. Alternativ das Toor dal mit nur 500 ml Wasser etwa 8 Minuten in einem Schnellkochtopf garen. Mit einem Kartoffelstampfer zu einem dünnen Brei zerdrücken.

In der Zwischenzeit für das Sambar die Tamarinde in eine hitzebeständige Schüssel geben, mit 150 ml kochendem Wasser übergiessen und 15 Minuten mit den Händen das Fruchtfleisch von den faserigen Fäden trennen und den Saft in eine Schüssel abseihen (bei Verwendung von Tamarindenpaste diesen Schritt überspringen).

Für das Sambar-Pulver die Chilischoten putzen, entkernen und in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie anfangen zu verkohlen. Beiseitestellen. Die Samen und schwarzen Pfefferkörner rösten, bis sie duften. Die Curryblätter hinzufügen und weiter rösten, bis sie trocken aussehen, dann ebenfalls beiseitestellen. Zum Schluss Chana dal und Urid dal goldbraun rösten. Nach dem Abkühlen alles zusammen mit Kurkuma und Asafoetida in eine Gewürzmühle geben und zu einem feinen Pulver mahlen. Reste können in einem luftdicht verschlossenen Gefäss mehrere Wochen aufbewahrt werden.

Für das Sambar die Schalotten abziehen und halbieren, die Chilis putzen und der Länge nach halbieren. Tomate, Karotte, Kartoffel und Aubergine in Würfel schneiden, die Okraschoten in Stücke schneiden. Die unteren Stiele des Korianders abschneiden, wegwerfen und den Rest fein hacken. Alles getrennt beiseitestellen.

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. Tomaten und Chilis hinzufügen und 1 Minute weiterbraten, dann das restliche Gemüse, Kurkuma, Salz und 750ml Wasser zugeben. Zum Kochen bringen und abgedeckt 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich wird.

2 EL Sambarpulver, den Tamarindensaft (oder die aufgelöste Paste) und das zerdrückte Toor dal hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen.

Für die Würzmischung das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Senfkörner und den Bockshornklee hinzufügen. Sobald sie brutzeln, Chilis und Curryblätter zugeben. Wenn die Blätter knusprig sind, das Asafoetida hinzufügen.

Die Mischung über das Sambar giessen. Alles mit gehacktem Koriander bestreuen. Den Deckel auflegen, 2 Minuten ziehen lassen, dann umrühren und servieren. 
 

 

 

 

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch
«Natürlich vegan» von Julius Fiedler

DK Verlag

Rezeptfotos: Yuki Sugiura

 

 

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