Dieses Buch ist ein Hundebuch. Aber Vorsicht: Ich glaube es gibt zwei Arten Hundemenschen: Die, die ausschliesslich positiven Hundecontent konsumieren und diejenigen, die Filme wie «Marley & ich» oder «Bailey» tatsächlich bis zum Ende schauen können. Das Buch «Penny, Prince und Ginny» ist definitiv für die zweite Kategorie gedacht!
Bereits das erste Kapitel endet unverhofft abrupt und traurig, denn der Tod und das Ableben von Brian Sewells Hunden, die ihn sein Leben lang begleitet haben, sind fester Bestandteil der 13 Kapitel. Sewell ist bereits länger verstorben. Trotzdem ist diese erste deutsche Fassung vor Kurzem im Insel Verlag erschienen. Im Grunde genommen, könnte man es auch als eine Art Biografie des Autors und Kunstkritikers ansehen. Der rote Faden dabei: seine Hunde!
Im Buch wird die Faszination Hund, die Verbindung, die man mit diesem Wesen aufbauen kann wunderbar authentisch und das Sterben ehrlich umschrieben. Als Leser:in fühlt man mit, man weint und lacht und hält gespannt inne, sobald ein weiterer Hund Sewells Weg kreuzt.
Ich habe das Buch trotz schwieriger Stellen sehr gerne gelesen. Es ist ehrlich und schonungslos, aber auch unglaublich schön, wie das Leben selbst.

Buchtipp von Fiona Hofer, Haupt Buchhandlung
Brian Sewell, «Penny, Prince und Ginny – Die Hunde meines Lebens»
Insel
978-3-458-64585-6
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